Lange, Andreas

Einbindung von Solar- und Windkraft-Anlagen in dezentrale Energieversorgungssysteme

Thesis

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Schlüsselwörter:

Dezentrale Energieversorgung; Regenerative Energien; Kraft-Wärme-Kopplung; Windkraft; Photovoltaik; Solarthermie; Kraft-Wärme-Kälte-Kopplung; Bewertungskriterien dezentraler Energieversorgung

Sachgruppe der DNB
36 Energie-, Maschinen-, Fertigungstechnik


Doctoral Dissertation accepted by: Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg , The Faculty for Process and Systems Engineering, 2005-02-10

Abstract

Die dezentrale Energieversorgung wird aufgrund der gesetzlichen Rahmenbedingungen, der Liberalisierung des Energiemarktes und nicht zuletzt wegen der Endlichkeit fossiler Energieträger weiter an Bedeutung gewinnen. Hinzu kommt, daß die Diversität der Energieversorgungstechnologien und der Primärenergieträger zunimmt. Vor allem die Nutzung erneuerbarer Energien hat die Problematik der Diskrepanz von Dargebot (z. B. Solarenergie, Windgeschwindigkeit) und Endenergienachfrage (Elektrizität, Wärme und Klimatisierungskälte) verdeutlicht. Des weiteren ist der Standort für den Einsatz und die Dimensionierung der regenerativen Energieumwandlungsanlagen von großer Bedeutung. In der vorliegenden Dissertation wird die simulative Optimierung gekoppelter Energieumwandlungsanlagen zur dezentralen Energieversorgung auf unterschiedlicher Energieträgerbasis untersucht. Dazu werden, ausgehend vom derzeitigen Stand der Energieversorgung, verschiedene Energieversorgungssysteme (Blockheizkraftwerk, Solarthermie, Photovoltaik, Windkraft und Absorptionskältemaschine) gekoppelt und bei wechselnden Betriebsweisen, für mehrere zeitliche Verläufe des Strom-, Wärme- und Kälteverbrauchs unter Berücksichtigung der unterschiedlichen Dynamik der regenerativen Anlagenkomponenten simuliert. Die Bewertung des dezentralen Energieversorgungssystems erfolgt auf energetischer, exergetischer, ökonomischer und ökologischer Basis. Dazu werden Kennzahlen definiert und miteinander verglichen. Die Ergebnisse zeigen einerseits die Vorteile der Kopplung unterschiedlicher Komponenten im Hinblick auf die Einsparung an fossilen Energieträgern und andererseits die Problematik der Energiespeicherung zum Ausgleich der Diskrepanz von Energieangebot und –nachfrage. Zudem ist der Einsatz der Regenerativkomponenten mit höheren Kosten für die Verbraucher verbunden. Dem steht eine Senkung der jährlichen Gesamtkosten bei niedrigeren Wärmeverbräuchen gegenüber.

Betreuer Käferstein, Peter; Prof. Dr.-Ing. habil.
Gutachter Sontag, Rüdiger; PD Dr.-Ing. habil.
Gutachter Styczynski, Zbigniew A.; Prof. Dr.-Ing. habil.

Upload: 2005-06-16
URL of Theses: http://diglib.uni-magdeburg.de/Dissertationen/2005/andlange.pdf

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